EU-geförderte Fußgänger-Ampel Goethestraße/Werdauer Straße kommt erst 2027
Nachgefragt im Bau- und Verkehrsausschuss – BFZ-Stadtrat Eric Bretfeld erhält Antwort der Stadt
Eine eigentlich für Ende 2025 geplante Modernisierung der Lichtsignalanlage an der Kreuzung Goethestraße/Werdauer Straße lässt weiter auf sich warten. Die aus EU-Mitteln (EFRE) geförderte Maßnahme soll die Bedingungen für Fußgängerinnen und Fußgänger verbessern – umgesetzt wird sie nun aber frühestens 2027. Das geht aus der Antwort des Baudezernats auf eine Anfrage unseres Stadtrats Eric Bretfeld hervor.
Beschlossen 2025, verschoben auf 2027
Der Bau- und Verkehrsausschuss hatte die Maßnahme (Beschlussvorlage BV/072/2025) bereits am 5. Mai 2025 auf den Weg gebracht. Vorgesehen war die Umsetzung im Zeitraum August bis Dezember 2025. Da bis Mitte 2026 nichts passiert war, fragte Eric Bretfeld in der Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses am 1. Juni 2026 nach den Gründen für die Verzögerung – und danach, welche weiteren Knotenpunkte modernisiert werden sollen.
Die Antwort aus dem Dezernat Bauen: Die Werdauer Straße musste als Umleitungsstrecke herhalten, während in der Marienthaler Straße zwischen Heinrich-Braun-Straße und Jacobstraße die Straßendecke erneuert wurde. Deshalb sei die Werdauer Straße im zweiten Halbjahr 2025 und im gesamten Jahr 2026 von Baumaßnahmen freizuhalten gewesen. Der Umbau der Ampelanlage Goethestraße/Werdauer Straße ist damit erst für 2027 vorgesehen.
Weitere Knotenpunkte im Blick
Aus der Antwort geht außerdem hervor, welche Kreuzungen als Nächstes an der Reihe sind:
- Über das EFRE-Programm sind Modernisierungen an den Knotenpunkten entlang der Marienthaler Straße und Antonstraße zwischen Jacobstraße und Fritscheplatz (BV/071/2025) ebenfalls für 2027 geplant.
- Im Zuge der grundhaften Erneuerung der Freiheitsstraße zwischen Lengenfelder Straße und Uthmannstraße (BV/147/2025) wird die Lichtsignalanlage Lengenfelder Straße / Freiheitsstraße / Kleiststraße neu errichtet.
